Informationen zum S3.23: Was ist funktionales Training?

Die funktionalen Trainingssysteme von Precor kombinieren Krafttraining mit Leistungssteigerung.

Egal, ob Sie ein Profisportler sind oder jemand, der schwere Einkaufstüten aus seinem Auto hebt, funktionales Training ist das Richtige für Sie.

Beim funktionalen Training werden bevorzugte Aktivitäten und Alltagssituationen in die Übungen eingebunden. Dabei sind in der Regel sowohl Kraft als auch Gleichgewicht gefragt.

Denken Sie an eine Sportart. Beim Tennisspielen und Skifahren sind unterschiedliche Muskeln und Koordinationsfähigkeiten gefragt, in beiden Fällen werden jedoch alle Muskeln des Körpers beansprucht. Im Alltag ist das nicht anders: egal, ob Sie Holz hacken, Unkraut jäten oder Ihre Einkäufe aus dem Auto holen.

Und dennoch konzentrieren sich zu viele Trainingsprogramme auf den Aufbau einiger weniger Hauptmuskeln, die Ihnen bei der erfolgreicheren Ausübung Ihres Lieblingssports oder der effizienteren Bewältigung Ihrer alltäglichen Arbeiten nicht wirklich helfen.

Mit den Precor-Geräten der funktionalen Trainingsreihe können Sie Übungen absolvieren, die die natürlichen, uneingeschränkten Bewegungsabläufe des Alltags sowie bestimmter Sportarten nachahmen. Schließlich sind Sie nicht an einen festen Bewegungspfad gebunden. Durch das seilbasierte System des funktionalen Trainings können (bei gleichzeitiger Beanspruchung Ihrer Hauptmuskulatur) mehrere Körperebenen bewegt werden, genau wie im richtigen Leben.

Anstatt nur einige wenige Muskeln zu stärken, werden so ganze Muskelgruppen beansprucht. Der Lohn: eine stärkere Hauptmuskulatur sowie eine verbesserte Balance und Koordination. Einige Studien haben sogar gezeigt, dass funktionales Training Gelenkschmerzen lindern und das Verletzungsrisiko verringern kann.*

Funktionales Training: Training für Körper und Geist

Beim funktionalen Training sind in der Regel Kraft und Gleichgewicht gefragt.

Auch Liegestütze können zur funktionalen Übung werden, wenn Sie sich mit Ihren Händen oder Füßen auf einem Ball abstützen. Dabei müssen Sie mehr Muskeln beanspruchen, vor allem Ihre Hauptmuskulatur, um in einer stabilen Haltung zu bleiben. So bereichern Sie Ihr Training, verbrennen mehr Kalorien und trainieren Ihr Gehirn, das dadurch Ihre Muskulatur besser steuern kann.

 

Wir sind der Ansicht, dass man sich nicht zwischen funktionalem Training und Krafttraining entscheiden muss. Funktionales Training ermöglicht effizientere Bewegungsabläufe. Beim Krafttraining wird der Fokus auf bestimmte Muskeln gelegt. Ein Trainingsprogramm, das beide Ansätze berücksichtigt, bietet unter dem Strich die beste Kombination aus Kraft und Leistung.

* Studie von Spennewyn aus dem Jahr 2009, veröffentlicht im Journal of Strength and Conditioning Research. Bei der Studie wurden funktionales Training und Training mit festen Variablen verglichen. Beim funktionalen Training war eine um 58 % höhere Kraftsteigerung zu verzeichnen. Beim Gleichgewicht lag der Wert sogar um 196 % über dem der anderen Gruppe. Gleichzeitig gingen die Gelenkschmerzen der Kandidaten aus der funktionalen Trainingsgruppe um 30 % zurück.